Audi denkt derzeit nicht an ein eigenes Carsharing-Angebot

CarsharingBlog 3. April 2013 Kommentare deaktiviert für Audi denkt derzeit nicht an ein eigenes Carsharing-Angebot
Audi denkt derzeit nicht an ein eigenes Carsharing-Angebot

Audi denkt derzeit nicht an ein eigenes Carsharing-Angebot

Audi denkt derzeit nicht an ein eigenes Carsharing-Angebot, Foto: Audi

Nahezu jeder große deutsche Automobilhersteller hat sich in den vergangenen Jahren ein eigenes Carsharing-Angebot „gegönnt“. Daimler und BMW gemeinsam mit einem Kooperationspartner aus dem klassischen Mietwagen-Geschäft. Im Interview mit der Frankfurter Rundschau äußerte sich nun Audi-Chef Rupert Stadler zum gemeinschaftlichen Auto teilen und erteilte mit seinen Aussagen einem eigenen Angebot von Audi eine klare Absage.

Daimler macht es, BMW macht es, Volkswagen macht es, ja selbst Opel macht es in Ansätzen. Die Rede ist vom Carsharing, nahezu jeder deutsche Automobilhersteller betreibt entweder ein eigenes Carsharing-Angebot und/oder engagiert sich auf eine Art und Weise in diesem Geschäftsbereich. Nur die Ingolstädter schwimmen derzeit noch gegen den Strom und dies wird laut Audi-Chef Rupert Stadler in naher Zukunft wohl auch so bleiben. Im Interview mit der Frankfurter Rundschau äußerte sich der Vorstandsvorsitzende von Audi zu diesem Thema.

Wir wollen bei neuen Trends immer vorn mit dabei sein. Deshalb kann ich mir die Welt nicht so malen, wie ich sie vielleicht schön finde. Ich sage nur: Erstens ist unsere Welt zu bunt, zu vielfältig, als dass alle nach einer bestimmten Modell leben, und zum zweiten müssen die neuen Formen von Carsharing beweisen, dass dahinter auch funktionierende Geschäftsmodelle stecken.

Mit dieser Statement spricht Stadler ein Thema an, dass bereits seit längeren in der Branche diskutiert wird. Die Wirtschaftlichkeit von Carsharing-Konzepten ist ohne Frage ein elementarer Bestandteil bzw. die Grundlage dafür, dass sich das Geschäft weiterentwickelt und auch die großen Automobilkonzerne in diese Sparte hinein investieren.

Auch Erich Sixt, der mit DriveNow bereits im Carsharing-Geschäft unterwegs ist, äußerte sich zu Letzt bei der Jahresbilanz des Mietwagen-Unternehmens kritisch zu diesem Punkt. Laut Sixt bleibt das Carsharing kurz- bis mittelfristig ein Zuschussgeschäft.

Das es auch anders geht zeigt die Konkurrenz aus Stuttgart, Daimler hat mit seinem Carsharing-Angebot car2go Anfang des Jahres bekannt gegeben in drei Städten Gewinne mit dem gemeinschaftlichen Auto teilen zu erzielen. Doch wie weit der Weg noch ist belegt auch hier die Tatsache, dass dies nur 3 von insgesamt 18 Städten weltweit sind.

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